Wer aktuell LWL Patchfelder kaufen möchte, steht schnell vor einer überraschend großen Auswahl. Rack Höhe, Faseranzahl, Kassettentyp, Steckertyp: die Entscheidung wirkt am Anfang komplizierter als sie tatsächlich ist. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.
Zunächst lohnt sich ein Blick auf die eigene Infrastruktur. In kleineren Serverräumen reichen oft kompakte 19 Zoll Patchfelder mit ein bis zwei Höheneinheiten völlig aus. Größere Rechenzentren dagegen setzen meist auf modulare Systeme, bei denen sich Kassetten flexibel austauschen und erweitern lassen. Wer künftiges Wachstum einplant, sollte lieber etwas großzügiger dimensionieren, als später ein zweites Feld nachrüsten zu müssen.
Auch die Faserart spielt eine Rolle. Singlemode und Multimode unterscheiden sich nicht nur in der Reichweite, sondern auch im Preis. Für Backbone Verbindungen über größere Distanzen ist Singlemode meist die bessere Wahl, während Multimode in lokalen Netzwerken weiterhin verbreitet ist.
Ein weiterer Punkt, der gerne übersehen wird: die Steckertypen. LC Duplex hat sich in den letzten Jahren als Standard durchgesetzt, weil die Bauform platzsparend ist und sich gut in dichten Racks unterbringen lässt. Wer noch mit SC Steckern arbeitet, sollte prüfen, ob sich ein Umstieg langfristig lohnt.
Am Ende hilft es, nicht nur auf den Anschaffungspreis zu schauen. Ein gut geplantes Patchfeld spart später Zeit bei Wartung und Erweiterung und macht die gesamte Verkabelung übersichtlicher. Gerade in gewachsenen Netzwerken zahlt sich diese Übersicht schnell aus.
Bei BlueOptics beraten wir Kunden regelmäßig zu genau diesen Fragen und helfen dabei, das passende Modell für die jeweilige Umgebung zu finden.
